Fr 06.11. | 18:00 Ausstellungseröffnung mit Führung Vo-Kü- 19:30
Fr 06.11. | 18:00 Ausstellungseröffnung mit Führung Vo-Kü- 19:30
Was wissen wir heute über die Frauen in den libertären Bewegungen Österreichs? Über ihre Rolle, ihren Kampf und ihren Mut? Erschreckend wenig. Ihr Einsatz wurde systematisch vergessen.
Die Ausstellung in der Anarchistischen Bibliothek Wien und das begleitende Buch brechen dieses Schweigen. Wir holen die Schicksale von fünfzig Anarchistinnen zurück ins Licht – Frauen, die seit den 1880er-Jahren alles für die Freiheit riskierten. Ob in der radicalen Arbeiterbewegung, beim »Bund herrschaftsloser Sozialisten« oder im lebensgefährlichen Widerstand gegen Austrofaschismus und Nationalsozialismus: Ihr Engagement war grenzenlos. Sie waren ihrer Herkunft nach Hilfsarbeiterinnen, Bäuerinnen, Journalistinnen, Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen. Für ihren Traum von einer Welt ohne Herrschaft und Staat – von der Anarchie – zahlten sie fast immer einen hohen Preis: ein Leben im Untergrund, Verfolgung, Vertreibung, Flucht.
Es ist Zeit, ihr Erbe zu würdigen. Das Gestern im Gedächtnis, das Heute in der Hand! Schauen wir hin, erinnern wir uns und tragen wir ihre Ideen weiter!
Anarchistische Bibliothek | Archiv | Institut für Anarchismusforschung | Wien
Sanettystraße 1, 1080 Wien
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