Besuch bei der Limesse

Mit ca. 50 Büchern sind wir zurück von der Limesse in SuperOberSauberHausen, die in den unplanmässig noch nicht fertig renovierten Räumen des Druckluft mit ausreichend Platz für die geschätzt 300 Besucherinnen und auch etwas Sonne stattfand. Die Veranstaltungen reichten beispielsweise von Einblicken in die Geschichte des AV-Verlags über die Analyse des Werks von Landauer bis hin zur Verquickung von Anfängen der Tierschutzbewegung mit der anarchistischen Bewegung. Gut besucht war auch unsere Vorstellung des Vorschlages für eine digitale anarchistische Bibliothek und eine Hand voll Interessierte haben sich im Laufe der Limesse weiter mit den Details beschäftigt und wollen nun das Projekt aufbauen. Erfreulich war vor allem auch die Anwesenheit älterer Anarchistinnen, die sich bei anderen Veranstaltungsformen (z.B. bei den A-Camps oder dem Berliner A-Kongress) weniger blicken lassen. Andererseits waren die Veranstaltungen mangels Zeit stark auf die Sprecherinnen zentriert. Neben den Veranstaltungen gab es aber zahlreiche Gespräche im kleineren Kreis. Mindestens 3 Teilnehmer planen in den nächsten Wochen einen Vortrags-Besuch in Wien – wir werden berichten. Insgesamt war die Limesse die Reise wert (trotz 12-stündiger Zugfahrt inkl. Evakuierung aus dem ICE), besonders auch dank der guten Betreuung durch die Veranstalterinnen.

Andere Eindrücke von der Limesse

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