Archiv der Kategorie: Diskussion

Ausstellung „Tragödie der Freiheit“

„Tragödie der Freiheit“

Revolution und Krieg in Spanien 1936-39. Fragmente

Mit Vorträgen von
Erich Hackl, Silvia Dinhof-Cueto und Jakob aus Berlin

Am 17. Juli 1936 putschten Teile des spanischen Militärs gegen die seit 1931 bestehende Republik, zunächst in der Kolonie Marokko, dann in Spanien selbst. Der Putsch, der von Monarchisten, Faschisten u.a. unterstützt wurde, scheiterte aber vielerorts am Widerstand von AnarchistInnen, SozialistInnen, anderen Linken und RepublikanerInnen. Hiermit begann der Spanische Bürgerkrieg, an dem sich zudem außer spanische Kräfte beteiligten, darunter Nazi-Deutschland, weshalb es auch, aber nicht nur

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Do. 10.11. Lesung und Diskussion mit Erich Hackl

so-weit-uns-spaniens-hoffnung-trugSo weit uns Spaniens Hoffnung trug

Beginn: 20:00 Vokü 19:00
Lesung und Diskussion mit Erich Hackl
Im Sommer sind es achtzig Jahre her, dass spanische Militärs unter General Franco ihren Aufstand gegen die Republik begannen und damit den Spanischen Bürgerkrieg vom Zaun brachen. Aus diesem Anlass ist die vorliegende Anthologie entstanden. Der Herausgeber Erich Hackl schreibt dazu: »In ein paar Jahren wird niemand mehr da sein, der mit den Ereignissen eigene Erfahrungen verbindet; und wer den ersten langen, erbitterten und am meisten erregenden Abwehrkampf gegen den Faschismus, unter scheinbar völlig veränderten politischen Verhältnissen nach- und miterleben will, wird auf die unter dem Eindruck des Geschehens entstandene Literatur angewiesen sein. Sie gibt, genauer als ein Geschichtswerk, Auskunft über das, was die Menschen damals erhofft, was sie gewonnen und verloren haben, was möglich gewesen wäre.«

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Fr. 11.11.2016 19:30 Textdiskussion „Hört ihr die Saufsignale“

Diesmal wollen wir den Text „Hört ihr die Saufsignale? Zum inflationären Gebrauch des Begriffs Solidarität“ (hier als Broschüre zum Ausdrucken) zur Diskussion stellen.

Lesen wir linksradikale Veranstaltungsmagazine, dann sehen wir, dass wir uns in einer Welt unbegrenzter Solidarität befinden. Jede Woche finden Soli-Partys für jeden auch nur erdenklichen Zweck statt. Dort können dann Soli-Cocktails gekauft werden oder Soli-Shirts, bedruckt mit der Message, für welchen Zweck gerade so solidarisch gespendet wurde.

Doch wie solidarisch ist mensch wirklich beim Cocktailschlürfen?

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Fr. 4.11. 20:00 Warum (nicht) wählen? Herbstprogramm 2016

Warum (nicht) wählen?
Vortrag mit Diskussion

Fr. 4.11. Beginn: 20:00   Vokü 19:00

Ein mathematischer Zugang zur Theorie der Wahl, Basisdemokratie & die Herausforderung einer Entscheidungsfindung in großen Gruppen. Die Kritik an Wahlen ist eine der grundlegenden Themen anarchistischer Theorie. Typischerweise basiert diese Kritik auf philosophischen Argumenten. Im Gegensatz zur etablierten Theorie, werden wir eine Einführung in die akademische Betrachtung von Wahlsystemen durch mathematische Methoden geben: die sogenannte Public Choice Theory.
Wir beginnen darüber nachzudenken was eine Wahl wirklich ist, warum wählen problematisch ist aber auch warum schlichtes nicht wählen ebenfalls problematisch ist! Wir diskutieren warum selbst AnarchistInnen sich (mit einer Art von) Wahlen auseinandersetzen sollten, selbst wenn wählen bekannter weise eine problematische Form der Entscheidungsfindung ist. Wir werden argumentieren, dass viele scheinbar unterschiedliche Informationsverarbeitungssysteme, welche von Nutzen für die Koordination einer befreiten Gesellschaft sein könnten, auf einer formalen Ebene Wahlen ähneln. Dies macht eine kritische Analyse dieser notwendig.

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Fr. 21.10. Rojava und Spanische Revolution – ein Vergleich

Fr. 21.10. Rojava und Spanische Revolution – ein Vergleich

19:00 Vokü20:00 Vortrag

In Rojava, Westkurdistan, entsteht seit 2011 eine Gesellschaft, die auf Selbstverwaltungsstrukturen basiert. Da die theoretische Grundlage hierfür u.a. von anarchistischen Ideen beeinflusst wurde, erfährt die Region Interesse und Solidarität von Anarchist_innen aus der ganzer Welt. Eine sich explizit als anarchistisch verstehende Gesellschaftsform war hingegen während des Spanischen Bürgerkrieges existent. Wir möchten daher diese mit der aktuellen Lage in Rojava vergleichen: bestehen Ähnlichkeiten zwischen beiden Situationen? Was sind die Unterschiede?

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Do. 13.10. und Fr. 14.10. Herbstprogramm

Fr. 14.10. 20:00   Vokü 19:00
Anarchistischer Kampf während des Austrofaschismus. Graz 1937
Vortrag von Reinhard Müller mit Diskussion

„Wer pessimistisch in die Zukunft blickt, offenbart seinen schwachen
Willen“. Anarchistischer Kampf während des Austrofaschismus. Graz 1937.
von Reinhard Müller

Die Frage, was aus den anarchistischen Gruppen und Menschen in der Zeit des Austrofaschismus und Nationalsozialismus geworden ist, ist bis dato kaum erforscht. Reinhard Müller hat sich diesbezüglich auf Spurensuche begeben und die Hintergründe und Wege zweier Grazer Gruppen nachgezeichnet. Sie verfassten Flugblätter, brachten kurzzeitig, die beiden Zeitschriften „Brot und Freiheit“ und „Licht“ heraus, bis sie aufflogen und einige verhaftet wurden. Ein wichtiger Teil ihrer
Auseinandersetzung bezog sich auf den antifaschistischen und revolutionären Kampf der anarcho-syndikalistischen Proletarier_innen in Spanien.

Do. 13.10. 20:00   Vokü 19:00

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Herbstprogramm 2016 6. Oktober. bis 10. November

programm_2016Do. 6.10. 20:00   Vokü 19:00
300 Juden gegen Franco Dokumentation
Als 1936 der Spanische Bürgerkrieg begann, verließen mehr als 300 Juden das britische Mandatsgebiet Palästina, um in den Internationalen Brigaden gegen den Faschismus zu kämpfen. Viele von ihnen waren jüdische Kommunisten und davon überzeugt, dass der Faschismus nicht nur das größte Übel für die Juden, sondern der Menschheit überhaupt sei.

Fr. 7.10. 20:00   Vokü 19:00
Die CNT, 1936 – 1976. Von der Destruktion zur Rekonstruktion.
Vortrag von Doris Ensinger „Barcelona“ mit Diskussion
Als am 17. Juli 1936 die faschistischen Generäle den lange geplanten Putsch gegen die

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Fr. 16.9.2016 19:30 Textdiskussion „Ökologischer Faschismus“

Diesmal wollen wir den Text „Ökologischer Faschismus“ (hier als Broschüre zum Ausdrucken) zur Diskussion stellen.

„Als Antwort auf den Klimawandel wird so gut wie sicher eine neue Art Faschismus aufkommen, entweder, da der Kapitalismus darin scheitert, sich selbst in einen grünen Kapitalismus zu reformieren, oder, was wahrscheinlicher ist, weil die Unterschiede von Faschismus und Kapitalismus verschwimmen. […] Im Namen der “Rettung des Planeten” werden wir uns selbst unterwerfen, um uns der neuen Kollektivität des Staates in Form des Öko-Faschismus anzuschließen.“

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Fr. 12.08.2016 19:30 Textdiskussion: „Der Arbeiterkult“

Diesmal wollen wir den Text „Der Arbeiterkult“ (hier als Broschüre zum Ausdrucken) zur Diskussion stellen.

„Der ideale Arbeiter des Marxismus oder Sozialismus ist eine mythische Figur.“

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Fr. 08.07.2016 19:30 Textdiskussion: „A manifest on the ‚Refugees Welcome'“

Diesmal wollen wir den Text „A manifest on the ‚Refugees Welcome’“ (hier als Broschüre zum Ausdrucken) zur Diskussion stellen.

This time we want to discuss the text „A manifest on the ‚Refugees Welcome’“ (here as a booklet to print)

„This party and other European “left” and right wing parties using the humanitarian popular speech as “Refugees Welcome” for their own Political interests.“

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