5 Jahre Anarchistische Bibliothek und Archiv Wien – Institut für Anarchismusforschung
Auch wenn es ihm heute nicht mehr anzumerken ist, vereinnahmt von Parteien und verunstaltet zum „Tag der Arbeit“ – der 1. Mai als Kampftag der Arbeiter_innen hat einen anarchistischen Ursprung!
Zum Gedenken an die Opfer des Haymarket wurde der 1. Mai als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ ausgerufen und 1890 zum ersten Mal als „Protest- und Gedenktag“ mit Massenstreiks und Massendemonstrationen in der ganzen Welt begangen.
120 Jahre später, am 1. Mai 2010 wurde in Wien die Anarchistische Bibliothek eröffnet.
Mit dem Straßenfest wollen wir das fünfjährige Bestehen der Anarchistischen Bibliothek feiern und gleichzeitig beginnen, den Grundstein für die nächsten fünfzig Jahre zu legen:
Heute beginnt die Kampagne „Mehr Platz für Anarchie“
Programm:
ab 15:00
- Malen mit Straßenkreide
- Kinderschminken
- Bikekitchen Fahrrad-Reparaturstand & Funbikes
Zum Auftakt singt der CHOR OHNE NAMEN
16:00 – 18:00
- Redebeitrag zum 1. Mai
- Lesung des anarchistischen Bicycle Liberation Front-Manifestos
- Redebeitrag zur Kampagne „Mehr Platz für Anarchie“
- Präsentation der ersten Broschüre des Instituts für Anarchismusforschung „Ein Edelanarchist aus Eden. Über den Anarchisten und Antimilitaristen Alfred Saueracker/Alfred Parker“
Zwischen den Redebeiträgen singt MAREN RAHMANN einige ihrer mitreißenden Lieder zur Zieharmonika
Aufkochen wird KGB, die Treibstoff KochGruppeButterweich!
18:00
Improtheater
19:00
HARY WETTERSTEIN – „MomentMusik“, das so genannte „Polymelodische Spiel“
20:00
Die Herausgeberin Beatrix Müller-Kampel liest aus dem „Alphabet des anarchistischen Amateurs“ von Herbert Müller-Guttenbrunn
Beatrix Müller-Kampel hat aus dem ungeordneten Nachlass von Herbert Müller-Guttenbrunn dieses Alphabet zusammengestellt und damit die Möglichkeit geschaffen, das Denken dieses weitgehend unbekannten österreichischen Anarchisten, Vegetariers und Zivilisationskritikers und seine zeitgenössische Gültigkeit zu entdecken.
21:00
MAYR – „genderfuck noise punk free pop riot chanson rock trashjazz“