Fr 18.03.2016 20:00 Buchvorstellung und Diskussion Peter Nowak: Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht

ab 19:00 Uhr Essen, 20:00 Uhr Beginn

Veranstaltung in Kooperation mit dem Wiener Arbeiter*innen Syndikat (WAS!)

Peter Nowak (Hg.): Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht. Arbeitskämpfe nach dem Ende der großen Fabriken. Verlag Edition Assamblage 2015

Im polnischen Amazon-Standort Poznan solidarisierten sich im letzten Jahr Beschäftigte mit den Kolleg_innen, die in deutschen Amazon-Standorten gestreikt haben. Es wächst die Erkenntnis, dass ein Weltkonzern wie Amazon nur durch solche transnationalen Kämpfe zu Zugeständnissen gezwungen werden kann.

In der letzten Zeit wurden Arbeitskämpfe in Sektoren bekannt, die gemeinhin als schwer oder gar nicht organisierbar galten. So gründeten Gefangene in einem Berliner Gefängnis eine Gewerkschaft, die sich innerhalb eines Jahres auf viele Knäste in ganz Deutschland und mittlerweile auch auf Österreich ausgebreitet hat.

Zwei Beispiele für das neue Gesicht der Arbeitskämpfe, die Peter Nowak in seinem Buch „Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht“ vor- und zur Diskussion stellt.

Ein Schwerpunkt der Buchvorstellung und Diskussion wird auf den neuen Formen basisge-werkschaftlicher Organisierung liegen. Können sie eine Alternative zu den reformistischen Großgewerkschaften sein? Und welche Rolle können außerbetriebliche Solidaritätsinitiativen bei der Unterstützung von Arbeitskämpfen spielen? Das werden einige der Fragen sein, die auf der Veranstaltung diskutiert werden sollen.

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