Neue Bücher Spanischen Bürgerkrieg

Autorengruppe Pueblo en Armas, Vera Bianchi, Hans Landauer / Erich Hackl

Autorengruppe Pueblo en Armas

PUEBLO EN ARMAS
Bürgerkrieg und Revolution in Spanien 1936 – 1939
Ausstellungskatalog

ISBN 978-3-86841-055-6
78 Seiten
10 €
Verlag Edition AV

Am 19. Juni 1936 putschte General Franco mit seinen Truppen. Der Plan der Putschisten, Spanien im Sturmlauf zu erobern, scheiterte in Barcelona, Madrid, Málaga sowie in Katalonien, Zentralspanien und großen Teilen von Aragón, Asturien und im Baskenland am organisierten Widerstand von revolutionären ArbeiterInnen.
Der Widerstand gegen die Aufständischen war, je nach Lage und Grad der Organisation der ArbeiterInnen, in ganz Spanien vorhanden. Am meisten widersetzte sich Barcelona den Putschisten. Hier nun standen in den ersten Tagen des Aufstandes die ArbeiterInnen, von den anarchistischen Organisationen mobilisiert, mit allen möglichen Waffen, die sie aus ganz Spanien gestohlen oder enteignet hatten, auf den Straßen. Schlecht bewaffnet und ohne jegliche militärische Leitung warfen sie sich den aus den Kasernen strömenden Soldaten entgegen.
Diese Siege der revolutionären Arbeiterschaft hatten weitreichende Konsequenzen. Überall da, wo sie siegten, setzte ein tiefgreifender Prozess der Revolutionierung der Gesellschaft ein. Fabriken wurden enteignet, die LandarbeiterInnen schlossen sich zu Kollektiven zusammen und die zivile Verwaltung wurde von ArbeiterInnenräten ausgeübt. Die Republik hatte ihre Staatsgewalt verloren. Die Macht lag vollständig in den Händen der ArbeiterInnen und ihrer Organisationen. Begonnen hatte eine Revolution von unten. Der Traum von Freiheit währte nur kurz und endete 1939 in einer bitteren Niederlage.
Doch der kurze Sommer der Anarchie hat sich bis heute ins kollektive Gedächtnis jeder emanzipatorischen Bewegung eingebrannt.
Ausstellung Pueblo en Armas
Pueblo en Armas
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Vera Bianchi

Feministinnen in der Revolution                     Die Gruppe Mujeres Libres im Spanischen Bürgerkrieg

ISBN: 3-89771-203-2
Ausstattung: br., 160 Seiten
Preis: 14.00 Euro

Die Gruppe Mujeres Libres (Freie Frauen) wurde kurz vor Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs gegründet, um sich zwei Zielen zu widmen: der sozialen Revolution und der Verbesserung der Situation der Frauen. In den drei Jahren ihres Bestehens waren mehr als 20.000 Mitglieder in über 150 Ortsgruppen organisiert; sie gaben eine Zeitschrift heraus, leiteten Bildungs- und Ausbildungskurse für Frauen, organisierten Hilfsarbeiten für die Frontkämpfer und eigene Kolonnen von Frontkämpferinnen.


aus dem Inhalt

Die Gruppe Mujeres Libres
1. Entstehung und Entwicklung der Mujeres Libres
2. Gründe 3. Ziele, 4. Theorie und Praxis

Das Verhältnis der Mujeres Libres zur anarchistischen Bewegung
1. Zusammenarbeit
2. Keine offizielle Anerkennung
Das Verhältnis der Mujeres Libres zu den anderen Frauengruppen
1. Die anderen Frauenorganisationen
2. Gemeinsamkeiten und Differenzen
3. Zeitschriftenvergleich
a) Feminismus, b) Frauenarbeit, c) Mutter, d) Milicianas, e) Frauen und Mode, f) Manipulation, Zwang und Denunziation, g) Abhängigkeit vom Ausland,
h) Volksfront, i) Zensur
Mujeres Libres nach 1939
1. Diktatur
a) Repressionen, b) Innere Emigration, c) Widerstand, d) Lager in Frankreich,
e) Exil, f) Exilzeitschrift
2. Neugründung der Gruppe
3. Erinnerungen der Frauen

Anhang
zahlreiche Abbildungen: Plakate, Fotos, Dokumente

Feministinnen in der Revolution
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Hans Landauer / Erich Hackl

Lexikon der österreichischen Spanienkämpfer 1936-1939

Verlag : Theodor Kramer Gesellschaft
ISBN : 978-3-901602-33-7
Einband : Paperback
271 Seiten, 270 Abb.
24,00 Eur[D] / 24,00 Eur[A]
Lexikon der österreichischen Spanienkämpfer Grundlegend überarbeitete Neuauflage Wien: Verlag der Theodor Kramer Gesellschaft 2008. 271 Seiten, 270 Abb.
Dieser Arbeit liegt eine nunmehr 27-jährige Forschungstätigkeit von Hans Landauer zugrunde, die zum Aufbau des Spanien-Archivs im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes geführt hat. Landauer war selbst Spanienkämpfer, mit 16 Jahren einer der Jüngsten.
Unter Mitarbeit von Erich Hackl hat er im Verlag der Theodor Kramer Gesellschaft im Jahr 2003 das ?Lexikon der österreichischen Spanienkämpfer? veröffentlicht, in dem die Ergebnisse seiner Recherchen festgehalten sind. Das Lexikon ist seit 2004 vergriffen, eine grundlegende Überarbeitung war wegen vieler neuer Informationen und Erkenntnisse unumgänglich. International gesehen stellt das Lexikon die bislang umfangreichste, vollständigste Darstellung einer nationalen Gruppe von Spanien-Freiwilligen dar.

Lexikon der österreichischen Spanienkämpfer 1936-1939
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